Dürfen Hunde Safran essen? – Risiken & Giftigkeit im Überblick!

Safran ist eines der teuersten Gewürze und wird besonders in der orientalischen Küche verwendet. Aber dürfen Hunde Safran essen? Wir haben Tierärzt*innen befragt und Studien durchforstet, um dir diese Frage zu beantworten!

Dürfen Hunde Safran essen?

Nein, Hunde sollten keinen Safran essen. Safran ist in üblichen Mengen zwar nicht giftig für Hunde, kann jedoch zu Verdauungsproblemen, Bauchschmerzen und Durchfall führen. Verzichte deshalb besser darauf, deinem Hund Speisen mit Safran zu füttern.

Im Vergleich zu Safran sind viele andere Gewürze für Hunde deutlich besser geeignet.

Ist Safran giftig für Hunde?

Nein, in üblichen Mengen ist Safran nicht giftig für Hunde. In wissenschaftlichen Studien (1) wurde festgestellt, dass Safran erst ab einer Dosis von 3,5 g pro kg Körpergewicht bleibende Schäden an Nieren und Leber verursachen kann. Erst ab einer Dosis von ca. 20 g pro kg Körpergewicht ist Safran tödlich (2).

Da Safran teuer (ca. 4 – 14 € pro g) und sehr intensiv ist, empfehlen Köch*innen üblicherweise maximal 0,2 g Safran pro Portion.

Deshalb ist das Risiko, sich an Speisen mit Safran zu vergiften, für Hunde sehr gering.

Was passiert, wenn Hunde Safran essen?

Wenn Hunde kleine Mengen Safran (< 3,5 g pro kg Körpergewicht) essen, dann könnten sie Magen-Darm-Probleme, Bauchschmerzen und Durchfall bekommen. Diese Symptome könnten für ca. 1 – 2 Tage anhalten, nachdem dein Hund Safran gegessen hat.

Wenn Hunde große Mengen Safran (≥ 3,5 g pro kg Körpergewicht) essen, dann könnten sie bleibende Nieren- und Leberschäden davon tragen.

Wenn Hunde sehr große Mengen Safran (≥ 20 g pro kg Körpergewicht) essen, dann könnten sie sich lebensbedrohlich vergiften.

Safran-MengeMögliche Auswirkungen für Hunde
< 3,5 g pro kg KörpergewichtMagen-Darm-Probleme, Bauchschmerzen & Durchfall.
≥ 3,5 g pro kg KörpergewichtBleibende Nieren- & Leberschäden.
≥ 20 g pro kg KörpergewichtLebensbedrohliche Vergiftung.
Mögliche Auswirkungen von unterschiedlichen Mengen Safran für Hunde.

Im Vergleich mit Chilis, die für Hunde ebenfalls giftig sind, ist Safran jedoch in handelsüblichen Mengen ungefährlich.

Mein Hund hat Safran gegessen – was tun?

Wenn dein Hund Safran gegessen hat, dann musst du dir in den meisten Fällen keine großen Sorgen machen, denn Safran richtet nur in sehr großen Mengen bleibende Schäden am Körper deines Hundes an. In bestimmten Fällen solltest du ihn trotzdem zu*r Tierärzt*in bringen.

Wenn dein Hund mehr als 24 Stunden, nachdem er Safran gegessen hat, noch Magen-Darm-Probleme hat, dann solltest du ihn zur Sicherheit zu*r Tierärzt*in bringen.

Das Gleiche gilt bei ungewöhnlichen Symptomen: Wenn dein Hund Symptome hat, die über normale Magen-Darm-Probleme hinausgehen, nachdem er Safran gegessen hat, dann solltest du ihn so schnell wie möglich zu*r Tierärzt*in bringen.

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Artikel von

Jan Fuchs ist Mitbegründer von Haustierpedia. Wissenschaftliche Recherchen und Tiergesundheit sind seine Leidenschaft.

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